Kongopost

Kongopost 105

Felix Tshisekedi ist der Präsident der Demokratischen Republik Kongo.
Wie er auch immer Präsident geworden sein mag, ist schon dubios. Aber in den 6 Monaten seiner Amtszeit hat er wohl auch nicht viel Positives vorzuweisen.
Kürzlich schrieb jemand aber aus Kinshasa, dass dieser neue Präsident am 23.6. im vollbesetzten und größten Stadion ein Gebet der Lossagung und der Hinwendung zu Gott gesprochen hat. Eine Woche danach, am 30.6. war wieder ein Gebet am Echangeur, dem großen Verkehrskreisel um den Lumumba-Turm.
Tshisekedi nannte da vor allem Volk schonungslos gottlose Dinge beim Namen und bat Gott um Vergebung. Er hat sich von alten, finsteren Traditionen losgesagt, hat alte Sünden bekannt und sich in einem Gebet ganz neu Gott verschrieben.

Das hörte sich ja total wunderbar an. Aber ich habe dann mal einige Leute in Kinshasa, Mbandaka, Basankusu und Boende gefragt, was sie davon halten.
Da kamen Antworten wie: Tshisekedi will nur von seinen falschen Wahlversprechen und seiner Unfähigkeit zu regieren, ablenken. Im Ostkongo sterben täglich Leute durch Milizenbanden. Korruption und Armut im Land haben eher zugenommen.
Tshisekedi muss Gott wirklich um Vergebung bitten, denn das alles passiert nur wegen seiner Misswirtschaft und Tatenlosigkeit. Wenn er aber Vergebung haben will, soll er erst die Präsidentschaft an Fayulu, den wirklichen Wahlsieger, abgeben. Das ist alles nur ein Lügentheater, um ein paar blinde Fromme auf seine Seite zu ziehen!

Aber andere schrieben: Der 30. Juni ist hier der große Unabhängigkeitstag des Kongos. Früher gab es überall große Aufmärsche mit Fahnen und so. Aber jetzt hat Tshisekedi das untersagt, und man soll in jedem Gottesdienst für die Missstände im Land beten. Präsident Tshisekedi hat auf der Erde gekniet und gebetet, Gott möge unserm Land aus allem Dreck und Elend helfen. Gott allein ist fähig dazu. Darüber waren viele Menschen sehr verwundert. Tshisekedi könnte wirklich der Anfang einer ganz anderen Entwicklung im Land sein.
Gott macht arm und macht reich, er bringt die einen zu Fall und andere erhöht er.

Sollte Tshisekedis Gebet echt sein, wird man später etwas davon im Kongo sehen. Aber wer kann in das Herz dieses Mannes sehen? – Nur Gott allein!
In der Bibel steht: Wer betet, damit Leute ihn bewundern, wird nie erhört. Schließ alle Türen hinter dir zu und bete zu dem unsichtbaren Gott. Er ist doch unser guter himmlischer Vater und weiß am allerbesten, was wir brauchen. Das, was Gott auf der anderen Seite sagt, ist sicher wichtiger als unser Rumstottern.
Von Politik habe ich eh keine Ahnung, und beim Beten sage ich wie ganz früher einer mal bei Jesus: Herr, lehre uns beten!
Gruß, Peter.

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