Heimatland

Nicht ernst genommen

Ich habe es nicht ernst genommen, als vorgestern fast 100 Liter je Quadratmeter auf Lennep niedergeprasselt sind. Ich habe nicht darüber nachgedacht, welche Auswirkungen das haben wird, da ja nicht nur in Lennep so viel Wasser vom Himmel gekommen ist, sondern in einem großen Gebiet.

Vor allem bin ich gestern ein Stück (ums genau zu sagen: 35 km) nach Norden gefahren, wo es am 14.7. ein paar Schauer gegeben hat, nichts ungewöhnliches.

Mit zunehmendem Schrecken sehe ich in der so nahen Ferne all die Fotos und Filmchen, die sich jetzt in meinem Handy sammeln, nicht aus den Nachrichten, sondern von Freunden und Bekannten, teils auch weitergeleitet. Orte, die ich kenne, durch die ich täglich gekommen bin.

Gott sei Dank, ich und die Meinen, wir hatten Glück mit unseren Häusern am Berg, die Fluten sind drumherum geflossen, die Keller und alle Habe trocken geblieben.

Das liebliche Bergische Land, das bisher von allen Katastrophen verschont geblieben war, um das Waldbrände, Tornados, Erdbeben und Hochwasser scheinbar einen Bogen machten, das auch dank seiner Topographie mit reichlich Regenwasser umzugehen gewohnt war – es ist hart getroffen worden.

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