Heiße Liebe!

26-08-2018

Dieses Foto ist ziert nun seit langem meinen Monitor (dort ist es größer).
Es ist die perfekte Welle … eine von den sehr vielen, die ich mittlerweile fotografiert habe. Ich mag Wellen, ihre unendliche Kraft und ihr Tosen. Und dass das Meer mit jedem Blick anders aussieht, nie zweimal gleich, das Meereskaleidoskop.
Die Welle ist teilweise schon übergeschlagen, aber noch nicht ganz, man kann ein Stückchen in den Wellentunnel hineinsehen. Das Grün – hier mehr ein blasses Oliv, da eher ein bisschen … ja, wie denn? Nordseewellengrün beschreibt es wohl am besten.
Über den Wellenkämmen siehst du die sprühende Gischt, der Blick in die Ferne ist unverstellt. Am Horizont ballen sich ein paar mittelblaugraue Wolken, auch diese Farbe ist eine wunderbare. Sie und das grüngrau/pastell-oliv erzählen von viel Platz am Strand und Wetter und Wind und … ja, wahrscheinlich habe ich das Foto deswegen schon so lange auf dem Bildschirm.
Würde ich es malen wollen, es sähe furchtbar aus, kein bisschen „wie in Echt“ – weshalb ich fotografiere und das Wellen-Malen anderen überlasse.

Ich hatte zwischenzeitlich mal andere Fotos da, auch von der Insel, immer vom Strand, aber ich bin bis jetzt doch jedes Mal zu diesem zurückgekehrt.
In all den aufgewühlten Elementen verströmt es mir eine Ruhe und Gelassenheit, ein „es ist so, es ist gut“, das ich jeden Tag brauche, dem ich mein eigenes aufgewühltes Ich anvertrauen kann.
Es ist der Herr, der Ewige, dessen Namen mit El- beginnen – El-der-das-Meer-geschaffen-hat, der durch Farben und Erinnerungen zu mir spricht. Nichts was ich aufschreiben könnte, selbst wenn ich wollte – ich habe keine Worte!, aber ich spüre, er ist da. So wie meine Zimmerpflanzen manchmal leise rascheln und ich weiß, es kommt ein neues Blatt, sie sind ein Stück gewachsen.

Intime Momente unserer Zweisamkeit.


Wie habe ich den verknüpften Beitrag „fließend.“ wiedergefunden? Versuchte es mit „Namen“, viel zu viel Auswahl, versuchte es mit „Wiederfinder“. Treffer.

Er ist mein Wiederfinder.

Ich hätte mich längst verloren, wäre er nicht an meiner Seite.

3 Kommentare zu „26-08-2018

  1. 2018…
    Da war ich das letzte Mal am Meer. Wie ich es vermisse! Als ich mit 9 Jahren und der Grundschule das erste Mal dort war, kam es mir wie eine Offenbarung vor.
    In der Bibel ist es oft ein Bild für das Widergöttliche, aber ich kann dort Gott sehr gut finden, weil ich innerlich still werde!

    Gefällt 1 Person

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