alles, was nirgends sonst reinpasst

Der Klimawandel ist keine Glaubensfrage.

Was wird passieren, wenn wir nichts gegen den Klimawandel tun?
Das kann sich keiner genau vorstellen, weil es von einer Vielzahl von Faktoren abhängt. Unsere schöne Erde wird allerdings die längste Zeit ein lebenswerter Ort gewesen sein.
Auf nüchterne Weise wird das im Artikel der ZEIT illustriert.

Das BildungsserverWiki hat außerdem einige gute Grafiken, die die Auswirkungen hier in Nordwesteuropa rund um die Nordsee verdeutlichen.

Der Klimawandel ist keine Glaubensfrage. Es bringt nichts, ihn zu leugnen.

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Frischer Wind für alte Boote

Ich liebe das Format der „Nordstorys“ des NDR, die nette Menschen, schönes Wetter, den Norden, Wissensgebiete, Landschaften, alte Handwerksberufe und vieles meer vorstellen. Oftmals ist es wie ein Kurzurlaub. Hier habe ich eine besondere Empfehlung für dich: Frischer Wind für alte Boote – Die Welt der Boddensegler von Ahrenshoop bis Zingst

Ich mag halt nicht nur, was dargestellt wird in den Nordstorys, sondern auch wie es gezeigt wird. Kamera, Ton, Recherche etc. leisten hervorragende Arbeit. Und wenn ich eines Tages alle angeschaut habe – fang ich von vorne an.

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heute-show vom 11.10.2019: Sinnlose Hartz-IV-Weiterbildungen

… geahnt hab ich es, aber ich hatte insgeheim gehofft, dass es nicht so ist. Mein Sachbearbeiter bei der Agentur für Arbeit* kriegt Provision, wenn er mich in eine Maßnahme steckt, egal ob die mir was bringen wird oder nicht.
Wahrscheinlich kriegt meine SB im Jobcenter Provision, wenn sie mich so ätzend durchleuchtet (doch, echt: bis mir das Fleisch von den Knochen fällt), bis sie irgendwann herausfindet, dass ich „wie alle anderen“ das AAmt bescheiße.

(*= unterscheide: Agentur für Arbeit vermittelt Arbeitsstellen, Jobcenter zahlt Geld aus. Ich wäre für eine Umbenennung: Agentur für keine Jobs und Center für wenig Geld. Oder das Jobcenter in „Agentur für Geld“ umbenennen und die Agentur für Arbeit in „No-Job-Center“)

Nachlesen kannst du das alles auf der Seite der ZDF-Mediathek/Heute-Show und in nachfolgend eingebetteten Links.
Dem System Hartz4 kann man wohl nur mit einem sehr dicken Fell entkommen.
Oder mit Jesus. (Psalm 23: finsteres Tal und so)

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Vineyards Blumenwiese 2019

aus der Beschreibung für den Workshop, den ich bei der Blumenwiese (1.-3.11.2019 in Köln) anbiete:

Auf einer Art Tonpapier in allenfalls Postkartengröße wird etwas gemalt, gezeichnet, gestempelt, mit Ölkreiden, Wachsmalern, Buntstiften oder was so da ist (ich bringe ein Sortiment mit) und das malen wir nicht für uns selbst, sondern um es weiterzugeben, idealerweise an Menschen, die wir nicht kennen und die Gott uns zeigt. Die Botschaft kann dann einfach so übergeben werden, vielleicht erklärt, vielleicht sagt auch Gott der Person gleich schon, worum es geht.
„Ziel des Spiels“ ist, die Scheu vor prophetischen Botschaften abzulegen helfen und sich frei zu machen vom Druck, dass jede Botschaft auch super ankommen muss: wir sind nur die Überbringer, der Rest ist Gottes Job. Die Übung hilft auch, sich auf die sehr vielen Möglichkeiten einlassen zu können, mit denen Gott zu uns redet und wie er durch uns mit anderen in Kontakt treten will.

Zehn Frauen sind herzlich willkommen mitzumachen.

Ich freu mich auf euch!

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Der Artikel des Tages

Am 24. Januar 2019 hatte ich den Gedanken, dass es fein wäre, einen Artikel des Tages zu küren, ganz subjektiv, nur nach meinen Empfindungen und Vorlieben.
Ich nahm einen Link von der entsprechenden Seite, aber irgendwas kam dazwischen, der Beitrag wurde nicht veröffentlicht, sondern versauerte im Ordner für Entwürfe.
Heute las ich bei Frau Rausausderaffenfalle eine Kritik zum ARD-Film „Operation Zucker – Jagdgesellschaft“ und gleich war mir klar:

das ist der Artikel des Tages.

Im Entwürfe-Ordner fand ich den damals angefangenen Beitrag mit dem darin abgelegten Link, und rate! Er ist auch von ihr! Damals ging es um Nutte, Hure, Bordsteinschwalbe – Einblicke in das Geschäft mit Sex, die Reaktionen der Christen darauf und viele viele Zahlen rund ums Thema Prostitution.
Auch wenn meine Auswahl subjektiv ist, empfehle ich dir, die beiden Beiträge zu lesen und es dir auf der Zunge zergehen zu lassen, wie in unserem ordentlichen Wohlstands-Deutschländchen mit Menschen umgegangen wird.

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tragbare Minute

Unten im Hof höre ich den Nachbarn mit seinen Kindern sprechen. Die Haustür steht offen, was die Akustik verstärkt. Dann, von oben, seine Frau: „Hast du mal ne Minute für mich?“ Er ruft ein „Ja“ hinauf.

Spontan ergänze ich in Gedanken: „Soll ich sie rauftragen oder willst du sie hier unten haben?“
Nebenbei bezweifle ich, dass sich was auch immer in einer Minute verabreden lässt. Eine Minute ist ein recht kurzer Zeitraum.

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Zusehen, wie die Manschetten enger werden

Nächtens trage ich Pyjamas, zumindest in der kühleren Jahreshälfte.
Derzeit ist der Pyjama streng genommen keiner; oder nur ein halber, aber ich nehme es nicht streng. Er besteht aus einer rosaweiß karierten Damenpyjamahose, Flanell, mit ausgebessertem Gummizug, und einem blauweiß karierten Herrenoberhemd, ebenfalls Flanell. Das Hemd ist in Größe XXL, denn es gab keine kleineren mehr, außer XS. Das Hemd trage ich, weil die zugehörige Pyjamajacke irgendwann am Rücken Löcher bekam, die nicht mehr zu flicken waren. Fotos von der farbenfrohen Kombi gibts keine, bei Bedarf kannst du gerne dein Kopfkino einschalten.
Das Hemd ist natürlich viel zu groß, ich hatte bereits den Gedanken, es an den Seiten um zwei bis fünf Zentimeter abzunähen, was ich dann doch gelassen habe. Meine Güte, ich trag das Dings ja nur nachts und dann guckt keiner zu außer Jesus, und dem sind Äußerlichkeiten egal.
Bloß dass die Manschetten immer über die Handgelenke rutschten, hat mich genervt; ich konnte sie auch nicht fest zum Ellbogen aufschieben, damit sie zB beim Zähneputzen trocken blieben.

Neuerdings beobachte ich, wie die Manschetten zunehmend enger werden. Zunehmend ist ein hübsches Wort in diesem Zusammenhang, aber die Manschetten ändern ja ihre Form nicht und ich habe das Hemd auch nicht zu heiß gewaschen. Stattdessen nimmt mein Unterarmumfang zu; Ergebnis der reichlichen Gartenwühlerei in den letzten paar Wochen.
Wenn jetzt auch noch mein Äquator die Gegenrichtung dieses Trends befolgt, passe ich im Sommer wieder in sämtliche meiner Hosen.

Weil es unter uns Christen so üblich ist, uns bei unseren Aussagen auf die Bibel zu berufen, um ein stabiles und glaubwürdiges Fundament in unserer Argumentation zu haben, enthält na-tür-lich auch dieser Beitrag Bibelstellen. Zwei Stück, die sich hervorragend einfügen.

1.Thessalonicher 3,12+13:
Euch aber lasse der Herr zunehmen und überreich werden in der Liebe zueinander und zu allen – wie auch wir euch gegenüber sind – um eure Herzen zu stärken, untadelig in Heiligkeit zu sein vor unserem Gott und Vater bei der Ankunft unseres Herrn Jesus mit allen seinen Heiligen.
(ELB)

Psalm 12,2:
Hilf, Herr! Die Heiligen haben abgenommen, und treu sind wenige unter den Menschenkindern!
(LU17)

Da kannst du dir nun aussuchen, ob und an welchen Stellen du zu- oder abnehmen willst.

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p.s.: jawollja, in der Bibel findest du Antwort auf alle Fragen!

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dreimal Doku für den Klimaschutz (im direkten und weiteren Sinne)

Ich schau gerne Dokus an. Am liebsten über Natur und Tiere und so, da kann ich immer so schön staunen. Als Kind hatte ich Sorge, dass eines Tages alles „ausgeforscht“ wäre und dann nichts mehr übrig sei. Heute weiß ich, dass das niemals passieren kann, die Welt ist viel zu komplex und wunderbar. Mein Kompliment an ihren (und meinen) Erfinder!

Diesmal habe ich bewusst kurze Beiträge gesucht und bin bei folgenden Themen des „Report München“ (ARD) vom 19.03.2019 hängen geblieben:
über die neue Lust am Protest,
über Gemüse aus Sizilien und seine Auswirkungen und
über neue Strategien gegen Überbevölkerung.
Alle drei kannst du noch bis zum 19.03.2020 anschauen; möglicherweise ändert sich aber ihr Speicherort in der Mediathek, da müsstest du dann selbst auf die Suche gehen.

Der Bericht über die Demonstrationen der Schüler fürs Klima hat mich am meisten beeindruckt. Entgegen diversen Aussagen/Beschuldigungen eines meiner „Lieblingspolitiker“ von der FDP schwänzen die Kinder nicht den Unterricht, sondern sie opfern ihre Zeit, damit wir Erwachsenen nicht länger ihre Zukunft und die nachfolgender Generationen opfern. Die Resonanz ist überwältigend – 5.000 Schüler waren erwartet, mehr als 20.000 kamen! Das muss man sich erst mal vorstellen.
Ja, sicher sind auch Schüler dabei, die demonstrieren, weil es cool ist oder weil sie keinen Bock auf den Unterricht haben, ebenso wie einige nicht dabei sind und in der Zeit andere Dinge tun, auf die sie mehr Bock haben.
Aber welche Öffentlichkeit würden die Kinder und Jugendlichen erreichen, wenn sie (wie vom oben erwähnten Politiker angeregt) nach der Schule oder am Samstag auf die Straße gingen? Welcher Arbeitnehmer würde nach Feierabend für mehr Geld oder bessere Arbeitsbedingungen streiken? So engstirnig kann man das Engagement wahrscheinlich nur verurteilen, wenn man … ach, ich sag seinen Namen nicht. Keinen Bock.