kurioses

wenn ich …

wenn ich groß bin, sage ich gerne, mache ich diesen oder jenen Job und werde damit reich und berühmt. Welcher dieser Job ist, wechselt oft und entscheidet sich meist spontan und nach Begeisterung.
Jetzt habe ich endlich den richtigen Beruf gefunden. Ich werd

Sachverständiger.

Immerhin bin ich in vielen Sachen verständig und werde oft und gerne von anderen Menschen gefragt, wie man ein Hochbeet baut, welcher Burgherr Warburg (Kreis Höxter) gegründet hat und wann, was diese Kästen dort an der Scheunenwand sind, wie viele Arten von Reihern hier leben, was das Aufblinken der lilla Warnleuchte im Auto bedeutet, ob die Bauernrose im eigenen Garten gedeiht (wie sieht die denn aus? Bauernrose ist kein botanischer Name), ob man die Schleuse hier überqueren darf, wo das Grab von der Frau Olvenstedt ist, ob die Beeren giftig sind, was man mit der Moossammlung hinterm Haus machen kann, damit sie wieder ein Rasen wird und wo man bei Firma K. das gewünschte Gut findet, einfach weil ich so kompetent aussehe.
Auf alle diese Fragen antworte ich nach bestem Wissen und Gewissen (teilweise auch mit Absagen: bin ich Kfz-Mechaniker? Frag doch bitte jemanden, der sich damit auskennt!) und danach wenden sich alle Menschen gerne wieder an mich, die Beratung war wohl gut.

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wenn ich …

wenn ich mich als Schneiderin selbstständig machen wollen würde, würde ich natürlich einen eigenen Stil entwickeln und eine Modelinie entwerfen, wie das immer so schick heißt. Die hauptsächlich verwendeten Farben würden sich auf dem Farbkreis zwischen bläulichem lila und grünlichem Gelb befinden. Mein Label würde

Kaspers Frau

heißen, denn die Redewendung besagt bekanntermaßen: „grün und blau trägt Kaspers Frau“. Warum dabei die Konnotation negativ ist – und wie Kasper zu einer Frau mit so erlesenen Geschmack kommt, weiß ich nicht. Die Frau ist jedenfalls für ihre Farbwahl zu beglückwünschen.

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wenn ich …

wenn ich ein Restaurant gründen würden wöllte, würde es da Burger geben, alles bio und fair und so, mit Vollkornbrötchen und rechts drehendem Joghurt und fair gehandeltem Tee, Kaffee, Kakao. Und nennen würde ich das Restaurant

Burgerbegehren

oder „Burgerinitiative“, da bin ich noch nicht sicher. Aber das hat ja auch noch etwas Zeit, da ich im Moment gerade kein Restaurant gründen möchte.