alles, was sonst nirgends reinpasst

„Die Gesellschaft muss sich entscheiden, wie sie zu Prostitution steht.“

sagt Huschke Mau in der Sendung „deep und deutlich – Bordellrepublik Deutschland: Land der unbegrenzten Freier?

Der Beitrag ist bis zum 23.04.2023 in der ARD-Mediathek verfügbar und danach wahrscheinlich irgendwo anders zu finden.

Entscheidet nämlich die Gesellschaft, Prostitution zu verbieten, so wie sie zB Mord verboten hat, begeht der Freier in Zukunft eine Straftat, wenn er eine Frau für Sex bezahlt – denn der Sex ist nicht einvernehmlich, er tut ihr Gewalt an und beruhigt sein Gewissen damit, dass er sie bezahlt.
Keine gesunde Frau will sowas.
Überleg doch mal, Frau: Willst du Sex haben mit einem wildfremden Mann, der womöglich vorvorgestern zuletzt in der Dusche war? Er lässt sich an dir aus und tut mit dir, was er will (es ist kein rechtsfreier Raum, aber er ist sicher, dass du ihn nicht anzeigen wirst, denn welche Chancen hast du mit deiner Anzeige? Du bist doch eine Nutte, und so einer wird niemand glauben), und blättert dir zum Schluss ein paar Scheine hin, um das Geschäft abzuschließen.
Keine gesunde Frau will sowas.
Gesund schreibe ich, weil die wenigsten der „freiwilligen Sexarbeiterinnen“ aus einem Elternhaus ohne Gewalt und Missbrauch kommen. Wenn du gelernt hast, dass du ohnehin nichts wert bist und dass du als Frau nur dazu da bist, Männern Befriedigung zu verschaffen – dann ist das normal für dich, und dann glaubst du, dass du dich freiwillig prostituierst. (Definition nach Huschke Mau)

Prostitution ist nicht das älteste Gewerbe der Welt, sondern es ist die älteste Ausbeutung der Welt.

Ausbeutung ist schlimm, aber sie ist auch noch gesellschaftlich völlig legitimiert, was dem fiesen Ganzen die Ekelkrone aufsetzt. Wenn du das Thema vertiefen willst – was ich dringend empfehle, denn weggucken ist nicht das Mittel der Wahl, lies bei Sofies viele Welten weiter, bei RausausderAffenfalle oder bei Bettina.

Das Buch von Huschke Mau

backen, bauen, Flugzeugfliegen

FF = friedliche Fehde

Die ungefähre Lage der Hans-Insel
Screenshot aus Herrn Guggels großem Atlas
Der Stein des Anstoßes, von Grönland (Dänemark) aus betrachtet. Weiter hinten Ellesmere (Kanada)
Screenshot aus Tante Wikis großem Lexikon.

Seit 1970 befinden sich Kanada und Dänemark in einer militärischen Auseinandersetzung um die Hans-Insel, einem 1,25 km² großen, unbewohnten und vegetationslosen Felsen zwischen Grönland und dem kanadischen Archipel.

Abwechselnd schicken beide Länder ihr Militär auf die Insel, um die eigene Flagge zu hissen und die fremde zu entfernen.
Die Dänen hinterlassen dabei eine Flasche dänischen Schnaps für die Kanadier und die revanchieren sich mit einer Flasche kanadischem Whisky für die Dänen.

Natürlich kann das noch sehr lange so weitergehen.
Braucht man in einem Konflikt eine schnellere Entscheidung, so kann jede Partei eine Person aus ihren Reihen bestimmen. Die beiden tragen dann stellvertretend für die anderen einen !friedlichen! Wettstreit aus. Wie wär’s da mit … Armdrücken?
Im Beispiel Russland vs. Ukraine könnte der Bürgermeister von Moskau gegen seinen Amtskollegen aus Kiew antreten.
Wenn es unbedingt die Staatslenker sein müssen, die die Fehde ausfechten, wie wäre es mit einem Wettbewerb im Witze-erzählen?
Oder sie spielen Supertrumpf.
🔸Wer kennt seine aktuelle Lebenspartnerin länger?
🔸Wer hat sich in den vergangenen fünf Wochen seltener rasiert?
In der Art fallen mir sicher noch eine Menge anderer Kategorien ein!

Ach, würden doch mehr Leute mich um Rat fragen!!
Die Welt wäre ein besserer Ort.

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Damit es seriöser wirkt, würde ich sogar ein entsprechendes Geschäftsmodell erarbeiten … und Tarife für einfachere und schwierigere Aufgaben ausrechnen.

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