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Steckbrief aus Korrekte Bande 5/2019

Im aktuellen Steckbrief, einer der beliebten Rubriken der Korrekten Bande, stellt sich eine gewisse Julia (43) von den Jesus Freaks Remscheid vor.
Das bin ich.

(Richtig, das Foto kennst du schon.)

Korrekte Bande (kb): Warum bist du bei den Freaks?
Julia (J): ‚cause I don’t know where else to go …‘
(kb): Wie hast du in letzter Zeit Gottes Reden erlebt?
(J): Meistens in der Natur.
(kb): Was war der beste Augenblick deines Lebens?
(J): Liebezeit, ich bin 43, wie soll ich mich da auf einen festlegen?
(kb): Was bedeutet Schönheit für dich?
(J): Die Schöpfung.
(kb): Wie möchtest du am liebsten sterben?
(J): Alt und lebenssatt. Und dann bitte recht fix.
(kb): Was wolltest du schon immer mal machen?
(J): Fliegen können wie ein Greifvogel. Und Landschaftsmalerei lernen. Und eine Kanutour durch die Mecklenburger Seenplatte.
(kb): Was macht dich traurig?
(J): Elend und Armut und schlechte Verhältnisse.
(kb): Wie hältst du es mit der Politik?
(J): Ich halt mich da raus.
(kb): Skizziere deine Gedanken, als du das erste Mal in einem Freak-Gottesdienst warst!
(J): Ich hatte ein bisschen Angst vor all den wild aussehenden Typen.
(kb): Wo würdest du wohnen, wenn du das komplett frei entscheiden könntest?
(J): Am hinteren Ende einer Sackgasse. *)
(kb): Was würdest du Jesus fragen, wenn du dereinst vor ihm stehst?
(J): Ob er mit mir zum Strand geht.
(kb): Was ist deine Vision für dein Leben?
(J): Ich bin des Höchsten Freundin, der Rest klärt sich dann.
(kb): Was ist für dich ein Wunder?
(J): Alles, was mich zum Wundern bringt!

Zur Korrekten Bande geht es hier entlang!

*) = seit ich den Steckbrief das erste Mal „gesetzt“ (also als PDF vor dem Schlusslektorat) gesehen habe, überlege ich, ob das mit der Sackgasse auch noch anders zu verstehen ist, zB psychisch, metaphorisch, … und was das dann über mich sagt.
Das war natürlich kein Grund für mich die Formulierung zu ändern, als das noch möglich war.