Musik & Film

mein Herz ist eine Insel

Kaum hatte ich beschlossen, dir meine Herzensangelegenheiten zu offenbaren (klick, klack), fand ich im tv in einer großartigen Doku und einem federleichten Reisebericht zwei so schöne Herzen, übrigens beides Inseln (daher die Überschrift), dass ich sie einfangen und in den Vorgartenteich umsiedeln musste.
Sie gehören eigentlich nicht in die Serie, da der Högschde mir nicht explizit dadurch mitgeteilt hat, dass er mich liebt, aber sie sind hübsch und herzförmig und das mit der Liebe braucht keine explizite Ansprache. Die gibts dann als Sahnehäubchen obendrauf.

dies ist ein Screenshot! Bildrechte: ZDF
zu sehen in: Horst Lichter sucht das Glück – mit dem Motorrad durch Kroatien
dies ist ein Screenshot! Bildrechte: ARD
zu sehen in: Erlebnis Erde – Der unsichtbare Fluss

Wenn du Freund von Naturdokus bist, will ich dir den „unsichtbaren Fluss“ wärmstens ans Herz legen – wohin auch sonst! Es geht um das das größte Grundwasserreservoir Europas und bietet jede Menge Gelegenheit zum Staunen.

Heiße Liebe!

Herzensangelegenheit

Im Steckbrief der aktuellen Korrekten Bande habe ich gesagt, ich erlebte Gottes Reden hauptsächlich in der Natur. Das kann zB so aussehen:

Das Herz als Symbol für Liebe.

Ich kann dir nicht sagen, wie oft und wo überall (und woraus) ich schon solche kleinen Liebesbeweise oder -Erinnerungen gefunden habe – ein paar davon, wie dieses Efeublatt, habe ich immerhin fotografiert. Freu dich, ich zeige sie dir im Laufe des Jahres 2020. Sozusagen ist dies einer meiner guten Vorsätze.

aufgewärmt

Der Charme des Fehlerhaften

Na-tür-lich ist das kein aktuelles Foto. Mein Garten ist (ebenso wie dieser Vorgarten) etwas ganz besonderes, aber wir schwingen bevorzugt mit den Jahreszeiten. Außerdem wollen zwar alle Menschen von nah und fern der Vorgärtnerin echten Garten sehen, aber ich habe noch keine dreisprachigen Hinweisschilder aufstellen müssen.
Das Foto hab ich Sommer 2012 in Venlo auf der Floriade geknipst. Ich durchforstete meine Fotoarchive nach was anderem und fand wie so oft hübsche Dinge, aber nicht, was ich suchte.


In anderen Jahren gab es Deutsche Einheit am Tag derselben. Oder ebenfalls was anderes. Eine Zusammenfassung aus zwölf Jahren Blogologie:
Liebesbekenntnis
Frage zum Tage IX
Nanu . . . .
voll die krasse Feierei hier, ey!
Eingang einer Beschwerde
das ist Gott niemals:
Versmaß braucht doch kein Mensch*
Feiertagsdefinition
Tag der Deutschen Einheit 2015
Erntedank verdirbt nicht
Seid gegrüßt (inklusive schöner Anregungen, den Herbscht zu feiern)

Manche Beiträge sind vom Tag vor oder dem nach dem 3.10., je nach dem, wie es sich so ergab. Bloß im Oktober 2018 wurde im alten Vorgarten gar nichts serviert, depressive Umstände und wordpressive Umzüge verhinderten es.
* diese Feiertagsgestaltung gefällt mir gerade am besten.

Heimatland

Zufall? Glück? Timing?

Nö. Die Masse machts.
Als ich gestern beim Nachhauseweg an einer der freien Anhöhen des schönen Bergischen Landes entlang kam, hielt ich und wollte mal versuchen, einen Blitz zu fotografieren.
Ich weiß, ich weiß, bei Gewitter treibt man sich besser nicht auf einer freien Anhöhe herum, da dort ja weit und breit nichts herumsteht, kein Haus, kein Baum, kein Blitzableiter. Aber die insgesamt drei Gewitter (südwestlich, südöstlich und westnordwestlich) waren alle sehr weit weg. Das im Südosten näherte sich langsam, was ungewöhnlich genug ist, denn normalerweise kommt unser Wetter aus westlichen Richtungen.

Das Gewitter in südwestlicher Richtung.
Hinterm Horizont gehts weiter, wie man weiß: da folgt irgendwann das Eifelvorland und Aachen.

Ab und an zuckten ein paar Blitze durchs Indigo der Wolken, aber ich bin in solchen Situationen eher nicht blitzschnell – und meine Handykamera schon mal gar nicht.
Wenn du dir die Zeit nimmst, alle !178! Fotos anzuschauen, die ich in den achteinhalb Minuten ab 20:40 geknipst habe (ich brenne sie gern auf eine CD und lasse sie dir zukommen), erlebst du ein Daumenkino, in dem wirklich nicht viel passiert. Gelegentlich blinken am linken Bildrand ein paar Autoscheinwerfer auf, der Flug von vier Krähen von rechts nach links erstreckt sich über sechs Bilder. Das mit den Krähen weiß ich allerdings nur, weil ich halt dabei war. Auf den Fotos könnten es auch Ufos oder Spatzen sein. Oder Krümel auf der Linse.
Blitze gab es einige, aber ich war natürlich immer zu spät. Irgendwann wollte ich mich mit so einem Wetterleuchten zufrieden geben

aber dann kam Foto Nummer 178.

Danach habe ich die freie Anhöhe verlassen und bin nach Hause gefaradayt.


p.s.:

rechte Bildhälfte!

Das Besondere dieses Fotos habe ich erst gerade beim Sortieren entdeckt. Ein Blitz, der schon vorbei ist und eine hellgraue Spur verbrannter Luft hinterlassen hat.

Heimatland

farbenirre

Erst wollte ich diese Angelegenheit hier „farbenfroh“ nennen, aber man wird irre, wenn man zu lange am Stück drauf schaut. Außer man hat eine Rot-Grün-Schwäche, dann ist es vielleicht ein friedliches Grau-in-grau.
Der Irrsinn hat nämlich ziemlich um sich gegriffen.

geknipst: letzte Woche in Remscheid
gewundert: über die 19Siebziger
gestanden: im Regen