Heimatland

Elsterwerda polstert Palästinenser

Du wirst selbst sehen, dass dies keine aktuelle Wettervorschau ist. Gerade ging jedoch so ein prächtiger Plästerregen nieder, da fiel mir der Screenshot wieder ein.
plästern, Plästerregen, Plästerwetter, plästernass, etc. wird übrigens mit langem ä gesprochen. Falls es da deinerseits Zweifel und/oder Unkenntnis gab. Es ist ein schwaches regelmäßiges Verb (wobei ich mich zu erinnern versuche, ob regelmäßige Verben nicht immer schwach sind – du siehst, Zweifel und/oder Unkenntnis zu haben ist ganz normal).
plästern ist im Bergischen Land ein gängiges Wort, wenn es um das Niederfallen der Bergischen Flüssigsonne geht. Keine Ahnung, wie weit es darüber hinaus verbreitet ist. In Elsterwerda wird man es aber ziemlich sicher nicht kennen, erst recht im Palästinenserland, wo es ohnehin weniger regnet.

Fernweh

Lyonismus vor Jahr und Tag

Als ich die Fotos und Screenshots für den Beitrag zum 14.7.21 ordnete und teilweise überarbeitete, kam mir auch dieses vor den Digitus secundus. Es gehört ja fast dazu, entstand es doch gerade zwei Tage später. Vielleicht ist es die finstere Hinterseite von Tief Bernd, die unsere Auslandskorrespondentin hier über Lyon bildlich festhielt.

Es mutet surrealistisch an – die geballten, dräuenden Wolken, der grelle Horizont und darunter die futuristische Dachkonstruktion, die das Dunkelgrau des Himmels widerspiegelt.
Nennen wir es Lyonismus und schaffen eine neue Kunstrichtung! 🙃