Musik & Film

mein Herz ist eine Insel

Kaum hatte ich beschlossen, dir meine Herzensangelegenheiten zu offenbaren (klick, klack), fand ich im tv in einer großartigen Doku und einem federleichten Reisebericht zwei so schöne Herzen, übrigens beides Inseln (daher die Überschrift), dass ich sie einfangen und in den Vorgartenteich umsiedeln musste.
Sie gehören eigentlich nicht in die Serie, da der Högschde mir nicht explizit dadurch mitgeteilt hat, dass er mich liebt, aber sie sind hübsch und herzförmig und das mit der Liebe braucht keine explizite Ansprache. Die gibts dann als Sahnehäubchen obendrauf.

dies ist ein Screenshot! Bildrechte: ZDF
zu sehen in: Horst Lichter sucht das Glück – mit dem Motorrad durch Kroatien
dies ist ein Screenshot! Bildrechte: ARD
zu sehen in: Erlebnis Erde – Der unsichtbare Fluss

Wenn du Freund von Naturdokus bist, will ich dir den „unsichtbaren Fluss“ wärmstens ans Herz legen – wohin auch sonst! Es geht um das das größte Grundwasserreservoir Europas und bietet jede Menge Gelegenheit zum Staunen.

alles, was nirgends sonst reinpasst

Schmiede ohne Grenzen/Equiwent

Ich weiß nicht mehr, wie ich auf die Schmiede ohne Grenzen/Equiwent aufmerksam geworden bin, wahrscheinlich bei einem der nächtlichen Streifzüge durch Youtubes Filmarchiv.
Das war der erste Film, den ich von ihnen gesehen habe:

Ich bin kein großer Tierfreund und vertrete für mich die These, dass ich keinem Tier Essen kaufen kann, solange es noch hungernde Kinder in der Welt gibt. Bei ihren Rettungsmaßnahmen für die Arbeitspferde in Ostrumänien sind die Schmiede und Tierärzte von Equiwent irgendwann an einem ganz ähnlichen Punkt angekommen: Sie konnten nicht länger am Elend der Menschen vorbei gehen, um ihren Tieren ein besseres Leben zu geben.
Sie haben ein Humanprojekt ins Leben gerufen, das es Kindern ermöglicht, in die Schule zu gehen, satt, mit ordentlicher Kleidung, das Familien ein Dach überm Kopf und eine wirtschaftliche Existenz gibt, das sich um ärztliche Versorgung kümmert und inzwischen mit seinen Sozialarbeitern viele Aufgaben des rumänischen Staats übernimmt.
Und das hat mein Herz berührt.
Equiwent ist keine christliche oder politische Organisation; die Leute sehen die Not und krempeln die Ärmel hoch und packen an. Natürlich wird nicht nur praktische Hilfe gebraucht, die finanzielle Unterstützung ist genauso wichtig. Mit meiner kleinen monatlichen Summe bin ich Förderer des Humanprojekts geworden. Ich habe nicht viel Geld, aber im Vergleich zu der extremen Armut am südöstlichen Rand unserer EU (oh ja, Rumänien ist seit 2007 EU-Mitglied!) lebe ich in absolutem Luxus. Wie könnte ich nicht einen Teil davon abgeben, wenn mit diesem kleinen Teil so viel getan werden kann?

Schau bitte in dein Herz und auf dein Konto. Und dann, im besten Fall, handle.

Nähere Infos zu Equiwent:
der Youtube-Kanal von Gründer Markus Raabe
die Homepage und die Zusammenfassung eines Tages im Leben des Hufschmieds

Heiße Liebe!

Herzensangelegenheit

Im Steckbrief der aktuellen Korrekten Bande habe ich gesagt, ich erlebte Gottes Reden hauptsächlich in der Natur. Das kann zB so aussehen:

Das Herz als Symbol für Liebe.

Ich kann dir nicht sagen, wie oft und wo überall (und woraus) ich schon solche kleinen Liebesbeweise oder -Erinnerungen gefunden habe – ein paar davon, wie dieses Efeublatt, habe ich immerhin fotografiert. Freu dich, ich zeige sie dir im Laufe des Jahres 2020. Sozusagen ist dies einer meiner guten Vorsätze.

alles, was nirgends sonst reinpasst

ein fantastischer Jahrgang

Was haben der BVB und meine Omma gemeinsam? Sie stammen beide aus dem Jahr 1909. Der BVB wurde am 19.12.1909 gegründet und meine Omma vier Tage später, am 23.12.1909. Na ja, gegründet wurde sie ca. neun Monate zuvor – sie betrat die Bühne des Lebens.
Den BVB gibt es zum Glück noch, und bei meiner Omma würde ich das Glück andersrum definieren: zum Glück lebt sie nicht mehr. Sie wäre ja heute 110 geworden.
Allerdings kannte ich sie schon, als ich noch nichts vom Fußball wusste, und sie ist mir zeitlebens wichtiger gewesen als diese angeblich schönste Nebensache der Welt.


geschnappschusst

Test der wp-app

So werde ich es in Zukunft öfter machen, wenn mir „irgendwo da draußen“ ein lustiges Dings begegnet, das ich fotografieren kann. In der App Beiträge schreiben ist mir zu frickelig, das Schmartfohn ist einfach zu klein für sowas. Aber Fotos hochladen und ihnen eine gute Überschrift verpassen – das geht. Ordentlich wie ich bin, habe ich gerade extra dafür eine neue Kategorie erstellt: geschnappschusst.

Ich blogge nämlich eigentlich fast den ganzen Tag. Von vorne und von hinten springen mich gute Ideen an, was ich im Vorgartenblog erzählen könnte, mit Fotos, Überschrift und allem Pipapo. Tzja, und dann bin ich irgendwann zuhause und hab es vergessen. Oder keine Zeit. Und wenn dann Zeit ist, hab ich es ziemlich sicher vergessen. Oder es ist einfach nicht mehr aktuell.