Tag sechs

Ich hab dir ne Schubkarre voll Regenwürmer in den Garten gestellt

… schrieb mir U. Anfang April 2012, als ich noch den Garten auf Niederlangenberg hatte. Ich konnte mir nichts darunter vorstellen (wie voll? Nur Regenwürmer? Wo kommen die denn alle her?) und fuhr hin, um mir Klarheit zu verschaffen.
Im Garten fand ich besagte Schubkarre, in der ein Haufen Irgendwas war, so eine Mischung aus altem Stallmist, noch älterem Regenrinneninnenhalt und Matsche unbekannten Datums. Regenwürmer sah ich keine – aber die Karre stand ja nun schon ein Weilchen im Garten, und ich als Regenwurm hätte mich den Vögeln auch nicht auf dem Silbertablett zum Fressen serviert.
Ich fuhr die Schubkarre also mit dem nötigen Schwung ans Beet und der Inhalt plätschte rein…

Dann sprach Gott: Die Erde bringe Lebewesen aller Art hervor, von Vieh, von Würmern und von Wildtieren der Erde nach ihrer Art. Und so geschah es. Gott machte die Wildtiere der Erde nach ihrer Art, das Vieh nach seiner Art und alle Kriechtiere auf dem Erdboden nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.
1.Mo1,24-26

Was am Tag fünf passierte, schrub ich vor längerer Zeit im alten Vorgarten.

Daselbst – im vorigen Vorgarten – hatte ich diese Anekdote auch schon mal erzählt. Was mir aber erst einfiel, als ich sie heute: am 18. März 2024!! dort zufällig fand. Im Vorgarten geht definitiv nix verloren, aber so manches wird doppelt erzählt … und anderes leider nicht. Was nicht da ist, kann auch nicht verloren gehen.

Ein Gedanke zu „Tag sechs

  1. Pingback: Ein neuer Weg (schöner als ich es selbst hätte schaffen können) | willkommen im sichtbaren Teil des Vorgartens meines Gehirns

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