In Herrn Grinsekaters Wortschmiede² schrub ich über die Geistes- und Wesenszustände „unter-“ und „mittelkandidelt“ als Gegensatz zum gebräuchlichen über-, und ungefähr seitdem frage ich mich, woher dies seltsame Adjektiv eichentlich stammt: kandidelt. Heutzutage verwenden wir es ja nur noch mit über-, von Mittel- und Unterkandidelung hab ich ehrlich gesagt³ noch nie gehört … ebenso von einer Substantivbildung. Meine Bildung, ob mit Substantiv oder ohne, hat halt Grenzen, wie man sieht.
Aber muss ich alles wissen?! Nö. Muss nur wissen, woher ich eine Antwort bekomme. Klick!
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→ Nußfoten⁴ (🦶🏻🎶)
¹ die Schaumkrone der Woge der Begeisterung gibt’s bei Stillers Sportfreunden. Klack.
² jeder sollte eine haben
³ und das wollen wir ja bittschön alle sein – ehrlich, nich?
⁴ ich entstamme einer Sippe, die gerne Wechstaben verbuchselt

Der Ausdruck stammt auch nicht von mir.
Der Glumm wars.
Für gut befunden und übernommen 🙂
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Viele Worte wollten mir in frühen Jahren nicht recht einleuchten. Und so erklärte ich sie mir mehr oder weniger paßgenau selbst. Hier kam ich zu der Verbindung: Kandiert.
Also war mir überkandidelt, was mit zu viel Zucker versehen (dem Kinde kaum vorstellbar) und etwas zu heiß geworden war. So weit war ich damit gar nicht seitab, da das Wort wohl von kandidel abgeleitet sein soll. Laßt uns froh und munter sein…(na, der Liedtext hatte vermutlich Glück, dass es nicht hieß: Laßt uns kandidel sein).
Wo wir hier noch den Kandidat einbauen sollen? Und das candidus der Lateiner, also heiter, weiß, glänzend? Das führt alles zu weit…
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Lustig, lustig, trallalallalaaaa!!!
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