Gerechte Mobilität

„Unsere Mobilität in Deutschland ist ungerecht“, sagt Katja Diehl.
„Nein, wieso?“, kontert Jan Fleischhauer, „Es kauft sich doch jeder sein Auto selbst, jeder zahlt das, was er für seine Mobilität auszugeben bereit ist.“
„Stimmt“, sagt Katja Diehl, „aber die Straßen, Autobahnen, Brücken und die sonstige Infrastruktur, die für diese Mobilität benötigt und regelmäßig erneuert wird, die wird von Steuern bezahlt. Und die zahlen alle, auch die Leute, die gar keine Autobahnen nutzen.“
Gespräch aus der Erinnerung wiedergegeben.

Für die ganze Sendung (und um wörtliche Zitate zu eruieren) empfehle ich anzuschauen: Keine Talkshow: Eingesperrt mit Jan Fleischhauer – Weniger Autos, mehr Freiheit? abrufbar in der zdf-Mediathek bis zum ?.?.20??

🌷

Die Rubrik „Gerechtigkeit am Achten“ ist mal kurz für diesen Beitrag am 18. aufgewacht, aber das ist Zufall und wird keine Gewohnheit. Ich mach da nach Lust und Laune weiter, wenn was akut ist oder mir ein gutes Thema begegnet. Bereite dich bitte mental darauf vor, dass es auch an Datums ohne 8 „Gerechtigkeit am Achten“ geben wird.

6 Gedanken zu „Gerechte Mobilität

    1. Avatar von VorgärtnerinVorgärtnerin Autor

      Jajaja 🙃
      Solche Argumente kommen dann immer…
      Waren aber nicht enthalten im Gedächtnisprotokoll.
      Und sind auch nicht Katja Diehls Plan von mehr Gerechtigkeit in der Mobilität.
      Sie will nicht alle Straßennutzer entmotorisieren oder alle Verbrennermotoren loswerden.
      Ihr Gerechtigkeitsempfinden stößt sich an der Mobilität und den Folgekosten durch private PKW.
      Vielleicht solltest du dich etwas intensiver mit ihr beschäftigen.

      Gefällt 1 Person

      Antwort
  1. Avatar von AnnuschkaAnnuschka

    Erstens kennt Katja Diehl aus eigener Arbeit auch die Autoindustrie von innen. Zweitens Hut ab, dass sie nicht bekloppt wird in der halben Stunde mit Fleischhauer. Drittens nervt mich nach drei Minuten schon seine Argumentation des Wohlstandsverlustes. Wenn immer nur verlustorientiert argumentiert wird, wird es nie etwas mit mehr Lebensqualität, zum Beispiel für Kinder, die stets auf Atemhöhe mit Autoabgasen unterwegs sind. Trotzdem danke für den Link, vielleicht tu ich mir das die Tage mal an.

    Gefällt 1 Person

    Antwort
    1. Avatar von VorgärtnerinVorgärtnerin Autor

      Man könnte ja auch gewinnen durch Dinge, die sich erst mal wie ein Verlust anfühlen.
      Aber da ist’s wie mit dem BGE und der Volksabstimmung und sehr vielen anderen tollen Sachen: wenn wir es nicht ausprobieren, werden wir es nie rauskriegen.
      Mann ey, mit dem Satz könnte ich den Vorgarten tapezieren!
      Ich sollte stattdessen mal in Berlin … Achtung Ina Deter!
      „Ich schreib’s auf jede Wand!“
      Ob neue Männer dabei hilfreich sind, wer weiß.

      Like

      Antwort

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..