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LOVEmber 2021 #18-waz Neuss

Erzähl: wann hast du zuletzt was Neues ausprobiert?

Die Frage kann ich unmöglich kurz oder gar in einem Satz beantworten, denn 2021 bot mir ein wahres Füllhorn von Dingen, die ich zum ersten Mal tun konnte. Hier eine kleine Auswahl:

  • Ich durfte Leiche spielen im Neustrelitzer Tatort,
  • Lampions formen aus Luftballons, Kleister und Transparentpapier,
  • Unterwasserklöppeln als Vorbereitung fĂĽr den Ausflug ins All,
  • ich hatte die Möglichkeit, einen Drachen zu zähmen, damit die fabelhafte Kreatur später fein dosiert die jeweilige Azwenzkranzkäääz und nicht den ganzen mit trocknendem Nadelreisig geschmĂĽckten Jahresendrundling in Brand setzt,
  • und habe das Zähmen von Therapieraupen lieber wieder verworfen, es eignet sich halt nicht jeder
  • ich konnte mal ausfĂĽhrlich ĂĽber das geologische, astrologische, archäologische, historische und sonstnochische Gesamtkonzept von Stonehenge nachdenken,
  • Illusionen schaffen mit kleinen Selbstklebezettelchen,
  • ich habe den Regentanz getanzt und dann glĂĽcklich im Regen getanzt – später im Jahr, es ging nicht um dieses Starkwetterereignis!!,
  • mittels der VerAPPreden ĂĽberaus unterhaltsame Gespräche gefĂĽhrt mit einem Oktopoden (es ist doch erstaunlich, was so ein Tinten“Fisch“ denkt und fĂĽhlt),
  • und Bratkartoffeln vegetativ vermehrt (rischtsch, ĂĽber die Zellteilung in der männlichen BlĂĽte),
  • ich schaffte mit einer irrefĂĽhrenden Hingucker-Ăśberschrift den Artikel des Jahres (zumindest was die Klickzahlen betrifft),
  • ich war zum Demonstrieren fĂĽrs Klima in der verbotenen Stadt,
  • ich konnte fĂĽr einen guten Zweck am Einhornrodeo in Atlantis teilnehmen,
  • ich bin viermal auf einen hohen Berg gestiegen … habe aber nur einmal den Ardey fĂĽr den Arnsberger Wald gehalten (und lache immer noch darĂĽber, dass das doch selbst!ver!ständ!lich!! jeder weiĂź – im Fach Erdkunde der Realschule Wermelskirchen wurde das Ardeygebirge jedenfalls nicht erwähnt),
  • ich fand nach langer und durch drei Städte fĂĽhrender Suche endlich eine offene Kirche,
nämlich die Kreuzkirche zu Herne,
  • ich habe mit Chinchilla-KĂĽken jongliert (es ist keins kaputt gegangen!),
  • die hässliche Seite von hĂĽbschen Wortspielen am eigenen Leib erfahren,
  • den Treppenmarathon im Kölner Dom organisiert,
  • mein grĂĽnes Gewissen (und mein Konto) entlastet, indem ich mich vom blauen Wunder trennte,
  • anschlieĂźend die physikalischen Gesetze belastet, indem ich die optimale Geschwindigkeit fĂĽr die Fortbewegung mit dem roten Pfeil „erfuhr“ (die Narben schmĂĽcken mich noch heute),
  • ich bekam eine Art Projektionsfläche mit Extremverwinkelung zur VerfĂĽgung und durfte darauf reichlich blättern, moosen, noch mehr blättern, … und ein Tierchen unterbringen, das dort rein thematisch nicht hingehört,
(wobei dieser Ausschnitt nur wenig Verwinkelung und noch weniger Geblättere zeigt, Fotos vom Gesamtwerk reiche ich nach)
  • ich habe mit Herrn WundertĂĽte geplaudert und Herrn Besenstiel kennen gelernt (ja, eine illustre Gesellschaft, in die ich da geraten bin!),
  • den zweiten LOVEmber in Folge iniiziiiert (den dritten insgesamt)
  • ich bin ĂĽber sieben BrĂĽcken gegangen,
  • ich habe erneut die VorzĂĽge des Bergischen Landes im Allgemeinen und die von Lennep im Besonderen zu schätzen gelernt – nicht, dass ich darĂĽber im Zweifel gewesen wäre,
  • und auĂźerdem habe ich Streit schlichten können zwischen einer schwazzgelben Schrankwand und einem teuren Hänfling.
Dies ist na-tĂĽr-lich! ein Screenshot … ich weiĂź leider nicht mehr von wo.

Das war ein ausgefĂĽlltes Jahr – und es ist ja noch nicht mal rum, 42,5 Tage harren meiner noch! Da bleibt genug Zeit fĂĽr weitere Abenteuer.

Mögest du ebenfalls in interessanten Zeiten leben.