Fernweh

Sauwetter* im Paradies

Es war Mittwoch, der vierte Inseltag, und ich notierte an diesem Tag:

Irgendwann hat man dann genug drauf gewartet, dass der Regen endlich aufhört und man zum Strand gehen kann – und geht trotz des Regens los.
Und findet auf der leeren Fläche neben viel Wetter nur wenige Menschen, die einen alle freundlich anlächeln, weil sie wissen, dass man die gleichen Kämpfe hatte wie sie, bevor sie losgegangen sind.

Auf dem Weg zum Meer musste ich plötzlich sehr lachen, denn mir fiel die Sache mit den Brennnesseln auf dem Weg zum Paradies ein. Auf dem Weg zum Paradies könnte auch Sauwetter sein, aber lasse ich mich dadurch vom Paradies abhalten?

Niemals.

Sauwetter hin oder her – hey, es ist das Paradies! Mit Jesus zusammen ist ein Sauwetter … ein Sauwetter zusammen mit Jesus. Werden wir halt beide nass bis in die Unterhose, na und?

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* = Sauwetter ist bei mir kein negativ gefärbtes Wort, ich könnte es genauso auch „Starkwetter“ nennen. „Sauwetter“ gefällt mir aber besser. Meist schmücke ich es mit Adjektiven wie wunderschön, prachtvoll etc.

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